Online Fachseminar „Wildkatzenverstecke im Wald gestalten: Tipps und Tricks“

Datum und Ort

10.03.2026 14:00 – 16:30
Online über Zoom

Kurzbeschreibung

Wie können wir gezielt Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für die Europäische Wildkatze gestalten? Dieses Online-Fachseminar beschäftigt sich mit konkreten Maßnahmen, die Wildkatzen dazu anregen können in ihren Wald zurückzukehren. BUND-Mitarbeitende zeigen, wie sie Flächen in Wäldern und im Offenland gezielt für die Wildkatze aufwerten. Sie präsentieren praxisnahe Maßnahmen, von einfach umsetzbar bis hin zu Umgestaltungen von Waldrändern, mit denen sie Versteckmöglichkeiten und Ruheplätze für Wildkatzen schaffen. 
Das Seminar bietet Raum für aktuelle Fragen und Diskussionen und richtet sich an Waldbesitzende, Forstbetriebe, Jägerschaften sowie Mitarbeitende in Behörden, Forschungseinrichtungen und Planungsbüros.

Hinweis: Die Veranstaltung findet online über Zoom statt, bitte melden Sie sich hier an. Fragen können Sie während der Veranstaltung über den Chat einbringen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und bei YouTube hochgeladen. Bei Fragen vorab wenden Sie sich gerne an hanna.walker@bund.net.

Agenda

Moderation: Felix Sahlmann (von forsterklaert.de)
Fachvorträge: 

  • Olaf Simon, Diplom Biologe vom Institut für Tierökologie und Naturbildung: „Unaufgeräumte Wälder für die Wildkatze – Verstecke unter Totholz, in Baumhöhlen und zwischen Sträuchern“
  • Dominic Hahn, BUND Baden-Württemberg: „Wildkatzenburgen bauen: hölzern, groß und wildschweinsicher“
  • Christine Thiel-Bender, BUND Nordrhein-Westfalen: „Ewige Holzpolter: Vom Bau bis zu bürokratischen Herausforderungen“
  • Maria Winkler, BUND Thüringen: „Natürliche Strukturen für die Wildkatze erhalten und neu anlegen“

Hintergrund

Das Online-Seminar „Wildkatzenverstecke im Wald gestalten“ ist Teil einer Veranstaltungsreihe aus dem Projekt „Wildkatzenwälder von morgen “. Die nächste Veranstaltung findet im Frühjahr 2026 statt. 
Das sechsjährige Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Das Projekt setzen der BUND-Bundesverband, die BUNDjugend und die BUND-Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um. 

Logos des BUND, des Projektes "Rettungsnetz Wildkatze", des BMUKN und des Bundesamtes für Naturschutz