Geschenk an Gaslobby stoppen! Heizen muss klimafreundlich und bezahlbar sein.

Wir alle wollen im Winter ein warmes Zuhause. Heizen muss bezahlbar bleiben und darf nicht zu Lasten des Klimas gehen. Deshalb müssen veraltete Öl- und Gasheizungen nach und nach  durch erneuerbare Heizungen wie Wärmepumpen ersetzt  werden.

Doch jetzt will die Bundesregierung den weiteren Einbau von klimaschädlichen Öl- und Gasheizungen fortschreiben. Teure Brennstoffe wie Biomethan sollen verpflichtend beigemischt werden, um Klimaschutz vorzutäuschen. 

Die Folge: Explodierende Heizkosten und eine Vollbremsung beim Klimaschutz in Gebäuden.

Ein teures Geschenk an die Gaslobby: Die verantwortliche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche treibt die Gas-Agenda voran. Sie war jahrelang Chefin bei Westenergie, einer Tochtergesellschaft des E.ON-Konzerns. Unternehmen wie diese profitieren unmittelbar von der Verlängerung des fossilen Geschäftmodells.

Jetzt ist unsere Chance!

Wir lassen nicht zu, dass die Gaslobby auf unsere Kosten beschenkt und der Klimaschutz direkt mit verheizt wird! 

Appellieren Sie gemeinsam mit uns an Katherina Reiche, weitere Minister*innen und den Bundeskanzler, diese Pläne zu stoppen!

Unser Appell an die Bundesregierung: 

  • Heizen darf nicht zum Luxus werden! Brennstoffe wie Biomethan oder Wasserstoff sind knapp. Eine verpflichtende Beimischung führt zu Preissteigerungen beim Heizen und mehr klimaschädlichen Emissionen.
  • Klimaziele einhalten! Schon jetzt hinkt der Gebäudebereich beim Klimaschutz hinterher. Es braucht einen Modernisierungs-Booster, damit Gebäude zukunftsfest werden. Dazu gehört: Heizen mit Erneuerbaren muss gestärkt statt geschwächt werden.
  • Wärmewende sozial ausrichten! Die Politik darf Menschen nicht in die Heizkostenfalle laufen lassen. Mietende müssen vor stark steigenden Heizkostenrechnungen und hohen Umlagen für Sanierungen geschützt, Haushalte mit geringem Einkommen beim Umstieg auf erneuerbare Heizungen finanziell unterstützt werden.

Mehr Informationen:

  • Nach Berechnungen des Wuppertal Instituts und des IW Köln könnten die Gaspreise durch eine Beimischungsquote bis 2040 um bis zu 25 Prozent steigen. Zudem sind bereits heute Biomethan-Gastarife im Schnitt 15 Ct/kWh teurer, wenn sie mindestens 65 Prozent Biomethan enthalten.

    Weil mehr Menschen das Gasnetz in Richtung Wärmepumpe oder Wärmenetze verlassen, wird es nochmal teurer für verbleibende Gaskund*innen, weil die Netzentgelte steigen.

    Sie könnten sich bis 2045 verzehnfachen und für einen Drei-Personen-Haushalt bis zu 4300 Euro pro Jahr betragen. Die höheren Kosten belasten vor allem Mieterinnen und Mieter, die nicht selbst darüber bestimmen können, welche Heizung eingebaut wird, sowie Haushalte mit geringem Einkommen.

Vor Kurzem haben mitgemacht:

  • Udo 26.02.2026 16:50
  • Detlef 26.02.2026 16:50
  • David 26.02.2026 16:50
  • Klemens 26.02.2026 16:50
  • Gabriella 26.02.2026 16:50
  • Astrid 26.02.2026 16:50