Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pflanzengift Glyphosat für weitere 10 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt.

Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat haben wir in nur fünf Monaten mehr als 1.300.000 Unterschriften gesammelt, diese Ende Juni eingereicht und den offiziellen Teil der EBI damit abgeschlossen. Denn die EU-Kommission macht Druck, will die Entscheidung so schnell es geht herbeiführen. Aber nicht mit uns! Wir sammeln weiter, denn auch wenn die offiziellen Stimmen eingereicht sind, jede*r Unterstützer*in zählt! Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bewegung gegen Glyphosat!

Unter diesen Aufruf setzen Sie damit Ihren Namen:

Unsere Europäische Bewegung hat ein Verbot von Glyphosat sowie weitere EU-weite Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Umwelt vor giftigen Pestiziden zum Ziel.

Im Einzelnen fordern wir die Europäische Kommission dazu auf, die EU-Mitgliedsstaaten zu ersuchen,

  1. Glyphosat-haltige Herbizide zu verbieten. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit Krebserkrankungen beim Menschen und schädigen die Ökosysteme.
  2. Sicherzustellen, dass die für die offizielle EU-Genehmigung notwendige Beurteilung von Pestiziden ausschließlich auf publizierten Studien basiert, welche von zuständigen Behörden in Auftrag gegeben wurden und nicht von der Pestizidindustrie.
  3. EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen, um das mittelfristige Ziel einer pestizidfreien Zukunft zu erreichen.

Weitere Informationen

Lesen Sie hier mehr über Glyphosat und warum es von unseren Tellern und Äckern verschwinden muss.

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