40 Jahre Tschernobyl

Datum und Ort

Montag, 20.04.2026 18:00 – 19:15
Online über Zoom

Kurzbeschreibung

Am 26. April 1986 geschah das angeblich Unmögliche – die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Über 300.000 Menschen verloren ihre Heimat, Tausende wurden verstrahlt, viele starben. Die Folgen sind bis heute spürbar. Heute werden in der Ukraine Atomkraftwerke militärisch besetzt, während in Europa die Atomkraft-Debatte aktueller ist denn je. Die ukrainische Umweltschutzorganisation EcoAction blickt kritisch auf die Atomdebatte, auch im eigenen Land, und setzt sich für eine nachhaltige Energiepolitik ein.

Atom- und Energieexperte Artem Kolesnyk berichtet über die Nachwirkungen der Reaktorkatastrophe, die ukrainische Energiepolitik sowie die Atomdebatte im europäischen Kontext. AKW-Ingenieur Oleh Dudar befand sich in der Anfangsphase der Besetzung im AKW Saporischschja. Er weiß um die Situation während der Besatzung, die aktuellen Herausforderungen der Energieversorgung des AKW und die Risiken von Atomkraftwerken in Kriegszeiten. Im Anschluss an die Vorträge ist eine Diskussion mit den Teilnehmenden geplant.

Das Grußwort hält Verena Graichen, BUND Bundesgeschäftsführerin Politik, Moderation Juliane Dickel, Leiterin BUND Atom- und Energiepolitik. Die Veranstaltung wird simultan Ukrainisch-Deutsch übersetzt.

Hinweis: Die Veranstaltung findet online über Zoom statt, bitte melden Sie sich hier an. Fragen können Sie über den Chat und in Diskussionsrunden einbringen. Bei Fragen vorab wenden Sie sich gerne an juliane.dickel@bund.net.

Agenda

  • 18:00 – 18:05 Begrüßung, techn. Hinweise
  • 18:05 – 18:15 Grußwort Verena Graichen, BUND Bundesgeschäftsführerin Politik
  • 18:15 – 18:35 Vortrag Artem Kolesnyk, EcoAction Atom- und Energieexperte 
  • 18:35 – 18:50 Vortrag Oleh Dudar, AKW-Ingenieur
  • 18:50 – 19:10 Q&A    
  • 19:10 – 19:15 Ausblick & Ende